Markenstreit endet mit Sieg der Geissen-Tochter gegen Dolce & Gabbana

Veröffentlicht am: 06.März.2023Kategorien: RechtlichesLesezeit: 1 Min.
Dolce&Gabbana
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Christina Schröder schreibt bei Recht 24/7 für den Love & Law Blog über rechtliche Themen.

Die älteste Tochter der Geissens, Davina Geiss, hat einen gerichtlichen Sieg gegen die italienische Luxusmarke Dolce & Gabbana errungen. Der Konflikt entstand, als die 19-jährige Davina ihr eigenes Mode-Label „DG by Indigo Limited“ anmeldete und Dolce & Gabbana einen Widerspruch gegen den Markennamen einlegte, da dieser zu ähnlich zur Abkürzung „D&G“ sei.

Doch Davina ließ sich nicht einschüchtern und konnte ihren Markennamen erfolgreich beim europäischen Markenamt eintragen lassen. Die offizielle Beurkundung erhielt sie am 10. Februar 2023. Die Anwältin der Geissens bestätigte den Sieg gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Während Davina den Triumph feiern kann, hat Dolce & Gabbana sich bisher nicht zu dem Urteil geäußert. Die Mode-Giganten dürften jedoch wenig erfreut über die neue Konkurrenz sein.

In dem Markenstreit zwischen Davina Geiss und Dolce & Gabbana geht es um viel mehr als nur um den Markennamen „DG“. Die Mode-Marke der Geissen-Tochter steht für eine junge und frische Mode, die sich vor allem an die Zielgruppe der Millennials und Gen Z richtet. Im Gegensatz dazu steht Dolce & Gabbana für klassische Eleganz und Luxus-Mode, die vor allem bei älteren Käuferschichten beliebt ist.

Der Konflikt zwischen den beiden Marken spiegelt somit auch den Wandel in der Mode-Branche wider, wo sich immer mehr junge Designer und Labels etablieren und etablierte Marken sich neuen Trends und Zielgruppen anpassen müssen.

Die Entscheidung zeigt, dass man sich auch als kleineres Unternehmen gegen Widersprüche erfolgreich verteidigen kann mit der richtigen Strategie und anwaltlichen Beratung.

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